Bruno Kaiser
Viele Jahrzehnte Erfahrung im Anlagen- und Modellbau.
Dioramen und funktionsfähige Schaustücke für namhafte Hersteller.
Autor zahlreicher Broschüren und ständiger Mitarbeiter einiger Modellbahnzeitschriften.
Spezialitäten: Landschaftsbau und -gestaltung, Modellbau, Selbstbau und Kitbashing.
Motto: ...zu wissen, es ist Platin.
HaJo Wolf
Ideengeber für Weyersbühl 1 und 2. Konzept und Gleisplanung für kleine und große Anlagen.
Spezialitäten: Gleispläne, Modellbau, Kitbashing, Arrangement, verrückte Ideen.
Motto: ...weniger ist manchmal mehr.
Leistungen
Möglich ist (fast) alles: von der Planung bis zur fertigen Anlage. Modellbau und Kitbashing oder Anfertigung individueller Modelle. Alterung von Fahrzeugen.
Entscheidend sind die Wünsche des Kunden.
Kosten
Individuell je nach Projekt und Aufwand.
Referenzen
Viele Schaustücke und Dioramen.
Anlagen wie Weyersbuehl 1 und 2, Durlesbach oder Lenzhausen-Nullingen:
![]()
Aktuelle Projekte:
Fertiggestellt: Ausstellungsanlage in Spur 0
Eine wunderbare Baugröße! Wir durften die Ausstellungsanlage für Lenz Spur 0 bauen.
Hier mehr Informationen und Bilder zu
Lenzhausen-Nullingen.
Planung einer Nebenbahn in Spur 0 Epoche 3 auf 60 qm
Soviel Platz für eine Modellbahn! Wobei sich das bei der Baugröße 0 recht schnell relativiert, zumal sich die Fläche in zwei Räume aufteilt (ca. 45 qm und ca. 15 qm). Bei der Planung galt es zudem, einige Vorgaben zu berücksichtigen.
So befinden sich z.B. an der Südwand (unten) Fenster und Heizkörper, hier muss die Zugänglichkeit gewährleistet bleiben. an der unteren Ostwand, neben dem Eingang in den großen Raum, befindet sich ein Sicherungskasten (mit entsprechenden Leitungen...) und in Vorraum ein Heizkörper. Das Waschbecken muss erhalten und zugänglich bleiben, außerdem sind im Vorraum noch ein Arbeitstisch und Regale unterzubringen. Weitere Wünsche:
- der Bahnhof Wasserburg-Stadt (MIBA Sonderheft "Endbahnhöfe planen und bauen") soll als Vorlage dienen und als Durchgangsbahnhof geplant werden
- lange Zugfahrten zur genüsslichen Betrachtung sollen ebenso möglich sein wie
- reger Rangierbetrieb
- zwei vorhandene Brücken müssen eingeplant werden
Die Zugänglichkeit von Heizkörpern und Fenstern wird durch ein mobiles Teil an der Südseite erreicht: vier Segmente werden fest verbunden (und ggf mit einem Winkelprofil verstärkt); dieses große Segment wird mit den IMT Pass-Stiften und Schrauben jeweils links und rechts mit den anderen Segmenten verbunden und kann so mit wenigen Handgriffen nach vorne herausgezogen werden. Dieses vierteilige Segmentstück wird an den beiden äußeren Segmentkanten nicht rechtwinklig, sondern leicht konisch ausgeführt, um das ganze Element leicht herausziehen und wieder einschieben zu können - bei exakt rechtwinkligen Kanten wäre das logischerweise wegen der Passgenauigkeit und dem nicht vorhandenen Spielraum zwischen den Segmenten nicht möglich.
Zu beachten ist bei der Gleisverlegung lediglich, dass sich keine Weichen direkt über den Trennungen befinden, Herzstücke oder Zungen zu trennen ist nicht empfehlenswert.
Da wir Verfechter des realistischen Out-and-back-Verkehrs sind und simplen "rundrumfahr-Verkehr" nicht sonderlich interessant finden, mussten wir also an beiden Enden der Strecke eine Kehre vorsehen nach dem Prinzip des gefalteten Hundeknochens. Die Verwendung des Lenz-Gleissystems gab dabei die notwendigen Radien vor: die Kehren haben einen Durchmesser von gut 210 cm.
Um möglichst viel Abwechslung in den Fahrbetrieb zu bringen, sind beide Kehren doppelgleisig ausgeführt, bilden also zwei Mini-Schattenbahnhöfe. Baulich liegen sie exakt übereinander, was den Unterbau erheblich vereinfacht.
Und damit sind wir beim nächsten Problem: Steigung. Welche Steigungen mit Spur 0 Modellen bewältigt werden können, lässt sich nicht pauschal ermitteln. Zu bedenken ist, dass die Loks keine Haftreifen haben und erheblich mehr Gewicht auf die Gleise bringen als eine H0-Lok, die Reibungsverluste sind daher mutmaßlich proportional erheblich höher als in H0. Wir entschieden uns für eine Steigung von maximal 1% um die nötige Höhendifferenz zwischen den beiden Kehren zu erreichen. Die Steigung beginnt bei der Weiche der unteren Kehre und endet an der linken Bahnhofseinfahrt.
Der Bahnhof ist beidseitig als Trennungsbahnhof geplant: rechts führen die beiden Ausfahrten unmittelbar in die obere Kehre. Links teilt sich die Strecke auf: die beiden Strecken führen über eine hängende Schlucht (hier sind die beiden vorhandenen Brücken vorgesehen), dann geht eine in den Schattenbahnhof und die andere als Paradestrecke vor diesem vorbei. Unsichtbar vereinen sich die Strecken wieder, ehe es durch die Wand in den Vorraum und die untere Kehre geht. Der Überbau des Schattenbahnhofs wird abnehmbar sein, sodass der Zugriff auf diese Gleise bequem von oben erfolgen kann.
Schattenbahnhofsgleise und Bahnsteiggleise weisen übrigens eine Nutzlänge von mindestens 300 cm auf - genug für realistische Nebenbahnzuggarnituren.
Den Wünschen nach ausgiebigen Rangiermöglichkeiten haben wir mit zwei kleinen Industriegebieten Rechnung getragen. Hier können gestalterisch alle denkbaren Varianten realisiert werden: Industrieanschluß wie Sägewerk, Güteranlage oder auch ein BW mit 26-Meter-Drehscheibe sowei andererseits eine kleine Hafenanlage.
Soweit die erste Planung; in Absprache mit dem Auftraggeber werden sich sicher noch Detailänderungen ergeben, die wir dann natürlich hier veröffentlichen. Den Unterbau liefert, wie schon beschrieben,
IMT-Lenzen, bauen möchte der Anlageneigner selbst.
![]()
Kontakt
Am besten fragen Sie uns einfach:
oder
![]()











