BroschuereWeyersbühl 1 war...

angesiedelt irgendwo zwischen Epoche 1 und 2, weil uns die schönen Länderbahnloks ebenso gefielen wie die Einheitsloks aus den Anfangstagen der Reichsbahnzeit. Die Welt war damals noch in Ordnung, im beschaulichen Örtchen Weyersbühl sowieso.

Über Planung und Bau von Weyersbühl 1 wurde die Broschüre "Ein Kindheitstraum wird wahr"von Bruno Kaiser erstellt, die im damaligen Merker-verlag erhältlich war. Sie dürfte inzwischen wohl leider vergriffen sein.


Auf dieser Seite gibt es einen kleinen Überblick über die (leider niemals ganz fertiggestellte) Anlage. Wir schauen selbst gelegentlich nochmal die "alten" Bilder an, man hägt ja doch am Erstlingswerk...
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Rohbau: 15 Bilder - Solide sollte der Unterbau sein, damit nicht unliebsame Überraschungen durch verzogenes Holz und aufgeworfene Schienen das Fahrvergnügen beeinträchtigen können. Außerdem läßt sich die Anlage (für einen eventuellen Umzug) demontieren: der Schattenbahnhof ist nur auf Querstreben aufgelegt, der lange Schenkel kann in der Mitte geteilt werden: lediglich die Schienen müssen dazu mit einer kleinen Trennscheibe aufgetrennt werden. Der linke, kurze Anlagenschenkel ist ebenfalls nur angesetzt. Die Landschaft ist zwar durchgehend gestaltet (also ohne sichtbare Trennstellen), kann aber nach einer Trennung mit wenig Aufwand wieder "renoviert" werden.

Hinter diesen Bildern verstecken sich vier Galerien mit Impressionen aus Weyersbühl 1 - anklicken!

Galerie 1: 27 Bilder:
Galerie 2: 28 Bilder:
Galerie 3: 35 Bilder:
Galerie 4: 23 Bilder:


Hintergrund: 7 Bilder Wie auf den ersten Bildern zu sehen, war der Hintergrund noch ein Provisorium. Inzwischen ist der Himmel auf die Wand gemalt (bzw. auf eine Polystyrol-Bahn, um an den Ecken Rundungen erzielen zu können). Nach der Rolle (blau und weiß) trat die Airbrush kurz in Aktion und schuf einen leicht dunstigen Frühsommerhimmel. Die Hintergrundkulisse wurde aus MZZ-Teilen gefertigt. Diese sind auf Kappa-Fix geklebt - Kappa-Fix ist ein Leichtkarton (hier in 5mm Dicke) mit einer geschäumten Füllung und einer selbstklebenden Seite. Die Kulissenteilen wurden auf der selbstklebenden Seite aufgebracht und anschließend mit einem Skalpell ausgeschnitten. Leider ist der Druck der MZZ-Teile zum einen sehr gelbstichig und zum anderen sind die Farbabweichungen bei den unterschiedlichen Teilen sehr augenfällig. Deshalb wurden die Teile mit Wasserfarben lasierend farblich behandelt und angeglichen (besonders das viel zu gelbe Grün wurde abgemildert). Die Kulissenteile sind auf 5 cm dicken Leisten an der Anlagenrückseite aufgeschraubt.So wird eine schöne räumliche Tiefe erreicht, die leicht hügelige Landschaft der Anlage setzt sich nahtlos in den Hintergrundkulissen fort. Auch das Städtchen Weyersbühl erhielt solche Kulissen, hier natürlich in Form von Häuserzeilen, die teilweise in einzelne Häuser zerschnitten und gestaffelt hintereinandergeklebt wurden.

Oberleitung: 17 Bilder Entgegen der ursprünglichen Absicht, nur Dampfloks fahren zu lassen, sollen nun auch E-Loks verkehren (es gibt inzwischen eine Menge wunderbarer Modelle aus den Epochen 1 und 2, besonders von Trix und Brawa). Sinnlos in der Luft stehende Pantographen sind natürlich ebenso wenig erwünscht wie E-Loks mit eingezogenen selbigen - also mußte eine Oberleitung her. Glücklicherweise liefert Viessmann passende Masten der Epoche 2, sehr schön detailliert, leicht zu montieren. Auch der Fahrdraht stammt aus dem Hause Vissmann; zwar ist er mit 0.6 mm nicht maßstäblich, aber er wird nur eingehangen und muß nicht verlötet werden an den Masten, ist für spätere Arbeiten an Schienen also leicht auszuhängen - ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Elektrifiziert wird nur die Paradestrecke, was eine andere Zugführung für die E-Loks notwendig macht. Komplizierter als die Montage und ein wenig Ausprobieren erfordernd sind Ausrichtung und Ablängung der Fahrdrähte, wenn man nicht die Standardmaße verwenden kann (wie in diesem Falle, da ausschließlich mit Flexgleisen gearbeitet wurde und keine "normalen" Radien vorlagen). Eine Bastelei ganz besonderer Art sind die Abspannmaste und die Befestigung der Fahrdrähte. Hier ist Geduld gefordert. Und noch mehr Geduld. Und schließlich noch ein wenig Geduld

Das Panoramabild können Sie mit der Maus nach rechts und links verschieben: