Bauphase 1: Franz Branntwein als Diorama
Nachdem und die
Dachdeckerarbeiten und die Gebäude-Restaurierung abgeschlossen sind wollten wir das Ergebnis nicht wieder in einem Karton verstecken. Also wurde beschlossen, das Anlagenteil "Franz Branntwein & Cie" schonmal als Diorama aufzubauen. Fatalerweise hat vor ein paar Tagen Leo Linses Canon EOS über Nacht ihr elektronisches Leben ausgehaucht und weilt nun zwecks Reanimation beim Hersteller. Trotzdem gibt's ein paar Fotos, siehe weiter unten...!
Für das Diorama verwenden wir eine Sperrholzplatte von 100 x 40 cm, die später in die neue Anlage eingesetzt werden wird. Eine Korkplatte, vollflächig verklebt, sorgt für Geräuschdämmung und dient gleichzeitig als Bettung für die Gleise, die im Bereich des kleinen Industriealreals im Planum liegen. Wir haben noch eine Weiche eingebaut (siehe
Plan) und die Gleise ein wenig verlängert. Das Gebäude erhielt eine Außenlaterne, wobei wir uns für ein N-Modell entschieden, das in der Größe wesentlich besser paßt als die meist viel zu großen H0-Modelle: da hätte die kleine Lampe einen Durchmesser von guten 80 Zentimetern! Außerdem hatten wir in der Restekiste noch einen Feuermelder und passende Hydranten (Weinert), die jetzt ebenfalls ihren Platz gefunden haben.
Da ja das Gebäude auf der Grundplatte verklebt ist (und sich leider nicht ohne Zerstörung lösen läßt) wurde der Übergang an den Rändern verspachtelt. Im Bereich der Rampe haben wir den Spachtel bis ans Gleis gezogen. Entgegen der ursprünglichen Planung (Kopfsteinpflaster-Straße aus Spörle-Formen) wird die Straße/Zufahrt jetzt ein einfacher Schotterweg. In die noch weiche Spachtelmasse auf dem Hof haben wir mit einem alten Märklin (Metall-)LKW ein paar Spuren "gefahren".
Das Gelände der Brennerei ist mit einem Industriezaun (altes Pola-Modell H0 850) umgeben, über dessen Toreinfahrt natürlich auch das Firmenschild von Franz Branntwein prangt. Den Zaun haben wir mit der "Auspuff"-Farbe von ModelMastervorbehandelt und anschließend mit Rostfarbe hier und da ein paar Striche mit dem fast trockenen Pinsel gesetzt.
An der Zufahrtweiche ist eine Weichenlaterne von Arnold platziert. Auch hier haben wir uns wieder für ein N-Modell entschieden: wenn man nicht die Weinert-Modelle verwenden will, ist man mit den leider im Handel wohl nicht mehr erhältlichen Arnold-Laternen gut bedient.
Jetzt fehlt noch ein schöner Baum, den wir natürlich selbst herstellen (siehe auch
Baum & Co), dann geht es an die Landschaftsgestaltung. Und dann wird hoffentlich unsere Canon wieder einsatzbereit sein...!
Zwischendurch eine ein paar Fotosessions
Leo Linse hat sich eine Kamera geliehen und rasch mal ein paar Fotos vom Stand des Dioramenbaus und von den inzwischen "neu" gedeckten Dächern der Brennerei geschossen.
Unschwer zu sehen, daß am Diorama noch einiges an Arbeit auf uns wartet... (Bild anklicken - 8 Bilder)
Die ersten Schritte zur Landschaft: Erdboden (aus gesiebtem und gemahlenem Lehm), Begrasung mit Elektrostat, das eine oder andere Kraut. Die strukturierte Straßenfolie von Noch kann sich durchaus sehen lassen, wenn man nur ein Stück gerader Pflasterstraße braucht. Zugespachtelte "Schlaglöcher" kaschieren einges.
Nun fehlen noch Bäume, Büsche, hier und da ein paar Wiesenblumen und und... (Bild anklicken - 9 Bilder)
Nach der Begrünung haben wir an einigen Stellen noch Erdboden (Lehm) nachgeschüttet und die Ausstattung vervollständigt.
Und der Baum ist fertig - aus einem Rohling mit Ästen aus Busch-Naturbaum-Material, Hekiflor, Ulmen- und Lindenblättern. Und ein paar Details sind dazugekommen... (Bild anklicken - 10 Bilder)




