Steuerung und Überwachung
Die Überwachung der Schattenbahnhofgleise erfolgt mit einer Webcam (Logitech), da mögen wir den Anzeigen auf dem Stellpult doch nicht so recht vertrauen. Außerdem ist es nicht schlecht, wenn man sieht, welche Lok sich gerade wo befindet. Außer den kompletten Schattenbahnhofgleisen ist auch ein Teil der Abfahrt zu sehen.
Inzwischen haben wir sehr günstig einen 22-Zoll LCD-Monitor erwerben können und selbigen mit einer dreh- und neigbaren Halterung (die war fast so teuer wie der Monitor...) an der Wand angebracht - für die alten Augen etwas angenehmer als so ein 15-Zoll MacBook-Bildschirmchen. Das MacBook wird demnächst ersetzt durch einen im Büro ausrangierten Mac mini. Auf den Macs ist übrigens auch Windoofs installiert, und zwar unter Vmware: damit startet man Win wie eine Mac-Anwendung, und zwar wenigstens dreimal so schnell wie auf jedem PC. Die Win-Plattform wird z.B. benötigt für den CV-Editor und den
Decoder Programmer von Digital plus.
Die Steuerung des Schattenbahnhofs wird zur Zeit von einer Matrix-Schaltung übernommen; in dieser sind aber leider noch ein paar kapitale Würmer drin, die es auszurotten gilt. Funktionieren soll diese Schaltung so:
Die fünf SB-Gleise haben jeweils zwei Abschnitte, so dass entweder ein langer oder zwei kürzere Züge abgestellt werden können: Gleis 1+2, 3+4 ...9+10.
Mittels Tastendruck werden die entsprechenden Weichen für die Einfahrt in den ersten Abschnitt eines Gleises (2,4,6,8,10) gestellt und der Halteabschnitt dieses Gleises stromlos geschaltet (wenn er nicht schon stromlos ist). Ist der davor liegende Abschnitt (1,3,5,7,9) frei, kann man - ebenfalls mittels Taster - in diesen Abschnitt vorrücken.
Es gibt zwei Ausfahrgleise, die auch jeweils nochmal einen stromlosen Halteabschnitt besitzen. Gleis 1 und 3 fahren in Gleis 11, Gleis 5, 7 und 9 in Gleis 12. Der entsprechende Taster für die Ausfahrt stellt ebenfalls die notwendigen Ausfahrweichen. Die Gleise 11 und 12 können wiederum über Taster auf Fahrt gestellt werden.
Eine echte Gleisbesetztmeldung ist auf dem Stellpult vorgesehen (LEDs), aber noch nicht integriert. Es gibt aber auch hierfür Lösungen, wie zum Beispiel die von
Uwe Blücher: die Trennstelle des Halteabschnitts wird mit einem Widerstand gebrückt, der gerade soviel Strom durchlässt, dass die Besetztmeldung anspricht, der Decoder aber immer noch glaubt, er stünde auf einem stromlosen Gleis. Das Besetztmeldemodul steuert dann die LEDs auf dem Stellpult an.
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